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dr. med- mario marx - senologe aus leidenschaft
Brustrekonstruktion
Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für viele Frauen einen tiefen Einschnitt. Unser Ziel ist es, den Tumor nach den aktuellen wissenschaftlichen Standards vollständig zu entfernen und gleichzeitig eine möglichst natürliche Brustform zu erhalten oder wiederherzustellen.
Das Ziel der Tumorchirurgie der Brust ist die R0-Resektion!
Brustrekonstruktion und ihre Möglichkeiten.
Rekonstruktions-
methoden
Welche Rekonstruktionsmethode für Sie geeignet ist, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab – unter anderem von der Ausgangssituation, dem vorhandenen Gewebe, früheren Behandlungen und Ihren persönlichen Vorstellungen. Gemeinsam besprechen wir die verschiedenen Möglichkeiten und planen die Rekonstruktion individuell und leitliniengerecht.
Behandlungsschwerpunkte
Brustrekonstruktion mit Implantaten
Rekonstruktion der Brust mit Implantaten - individuell abgestimmt auf die anatomischen Voraussetzungen und Wünsche der Patientin.
Brustrekonstruktion mit Eigengewebe
Natürlicher Brustaufbau mit körperigenem Gewebe - insbesondere durch mikrochirurgische DIEP- und FCI-Lappenplastiken.
Korrekturen nach Brustrekonstruktion
Individuelle Anpassungen von Form, Volumen und Symmetrie nach erfolgter Brustrekonstruktion.
Brustrekonstruktion
Brustrekonstruktion mit Implantaten
Wiederaufbau der Brust mit Implantaten
Eine Brustrekonstruktion mit Implantaten ist eine Möglichkeit des Brustaufbaus nach einer Mastektomie. Dabei wird das fehlende Brustvolumen durch ein Silikonimplantat ersetzt.
Je nach Ausgangssituation kann das Implantat unmittelbar im Rahmen der Brustentfernung eingesetzt werden. Ist dies aufgrund der vorhandenen Haut- und Weichteilverhältnisse nicht möglich oder nicht sinnvoll, kann zunächst ein Gewebeexpander eingesetzt werden. Dieser dehnt das Gewebe schrittweise und kann in einem weiteren Eingriff durch ein endgültiges Implantat ersetzt werden.
Individuelle Voraussetzungen
Ob eine implantatbasierte Rekonstruktion infrage kommt, hängt unter anderem von der Beschaffenheit der Haut und des Weichteilgewebes, der geplanten oder bereits erfolgten Operation sowie weiteren individuellen Faktoren ab.
Auch vorausgegangene oder geplante Behandlungen können bei der Entscheidung für ein Rekonstruktionsverfahren eine Rolle spielen.
Die geeignete Vorgehensweise wird daher individuell anhand des Befundes und der persönlichen Situation besprochen.
Implantatposition
Das Implantat kann je nach anatomischen Voraussetzungen in unterschiedlichen Gewebeschichten positioniert werden. Welche Positionierung geeignet ist, wird individuell geplant.
Dabei werden insbesondere die vorhandene Weichteildeckung, die Hautverhältnisse und die geplante Rekonstruktionsform berücksichtigt.
Grenzen der implantatbasierten Rekonstruktion
Eine Rekonstruktion mit Implantaten kann nicht in jeder Situation durchgeführt werden und ist nicht für jede Patientin gleichermaßen geeignet. Insbesondere die Qualität und Menge des vorhandenen Weichteilgewebes sind für die Beurteilung von Bedeutung.
Darüber hinaus handelt es sich bei einem Implantat um ein Fremdmaterial, das langfristig im Körper verbleibt und im weiteren Verlauf Kontrollen sowie gegebenenfalls einen späteren Austausch erforderlich machen kann.
Alternative: Rekonstruktion mit Eigengewebe
Eine weitere Möglichkeit des Brustaufbaus ist die Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe. Dabei wird Gewebe aus einer anderen Körperregion zur Wiederherstellung der Brust verwendet.
Bei geeigneten Voraussetzungen können hierfür mikrochirurgische Verfahren wie die DIEP- oder FCI-Lappenplastik eingesetzt werden.
Brustrekonstruktion
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik ist die mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe. Diese Form des Brustaufbaus ermöglicht eine natürliche Rekonstruktion ohne Implantat und kann sowohl unmittelbar nach einer Brustentfernung als auch zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.
Mit der Erfahrung aus mehr als 1.200 mikrochirurgischen Eigengewebsrekonstruktionen verfügen wir über eine besondere Spezialisierung auf diese komplexen Verfahren.
DIEP-Lappenplastik
Für viele Patientinnen eignet sich Eigengewebe vom Unterbauch für den Brustaufbau. Bei der sogenannten DIEP-Lappenplastik werden Haut- und Fettgewebe zusammen mit den versorgenden Blutgefäßen entnommen. Die Bauchmuskulatur bleibt dabei erhalten.
Zusätzlich entsteht durch die Entnahme häufig ein straffender Effekt der Bauchdecke.
FCI-Lappenplastik
Bei sehr schlanken Patientinnen oder wenn eine Gewebeentnahme am Bauch nicht möglich oder nicht gewünscht ist, kann Eigengewebe aus der unteren Gesäßfalte verwendet werden. Dieses Verfahren wird als FCI-Lappenplastik bezeichnet und stellt eine bewährte Alternative zur Rekonstruktion mit Bauchgewebe dar.
Präzision durch moderne Mikrochirurgie
Vor der Operation werden die versorgenden Gefäße sorgfältig untersucht und die Rekonstruktion individuell geplant.
Während der Operation werden die Blutgefäße des transplantierten Gewebes unter dem Operationsmikroskop mit feinsten mikrochirurgischen Nähten an Gefäße im Brustbereich angeschlossen. Anschließend wird die Durchblutung des Gewebes engmaschig überwacht, um eine optimale Einheilung zu unterstützen.
Nach der Operation
Die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe erfolgt stationär. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel etwa zehn bis zwölf Tage. Auch nach der Entlassung begleiten wir Sie engmaschig im Rahmen der Nachsorge.
Nach vollständiger Heilung kann – falls gewünscht – in einem weiteren Schritt die Form weiter verfeinert oder eine Rekonstruktion von Brustwarze und Brustwarzenhof erfolgen.
Brustrekonstruktion